WOMMup Frankfurt – Rock’n’Roll & Schnick Schnack Schnuck

Am 20.11.2013 fand im kultigen Dreikönigskeller in Frankfurt a.M. der 2. WOMMup Mundpropaganda Abend statt. Neben Neuem und Überraschendem zum Thema Word of Mouth Marketing bot der Abend für die Gäste ein zusätzliches “Schmankerl” mit der Schnick Schnack Schnuck Fight Night.

WOMMup-FFM

Moderiert wurde der WOMMup vom Marketing- und Medienberater André Böttcher, der. u.a. auch als AGOF Trainer aktiv ist. Bevor es losging, konnten sich die über 40 Teilnehmer des “ausverkauften” WOMMups am Buffet stärken.

Spielerisches Mitmachen mit Belohnung

Die Interaktion des Publikums bei den Vorträgen wie auch in der anschliessenden WOMMup Talk Runde wurde belohnt mit Kostenproben von neuen weitererzählbaren Marken. Die neuen “Likies” Kekse des Keksherstellers Hans Freitag – als aktuelles Beispiel für Mundpropaganda durch Kundeneinbeziehung – waren dazu ideal. Und passend zum Eventort Frankfurt (“Alles nur Peanuts“) gab es für die Gewinner der anschliessenden Schnick Schnack Schnuck Fight Night Petsi´s handgemachte Peanut Butter als Preis.

Flyer-Likies-1 Likie-Peanuts-Testimonial Like-Likies-Testimonial

Die WOMMup FFM Vortrags-Sessions

Nachdem auch das Team der aSSSociation eingetroffen war, startete die erste WOMMup Session mit einem kurzweiligen Vortrag des Markt- und Mediaforschers Dirk Engel zum Thema Messung und Forschung von Word of Mouth Marketing.

Dirk Engel klärte zunächst die fachlichen Begrifflichkeiten, spannte den historischen und sozio-psychologischen Bogen von Mundpropaganda und stellte neben Studienzahlen auch mögliche Messgrössen für Word of Mouth vor.

Customer-Value-Dirk-Engel

Am Beispiel der F.A.S. Research Studie zu Netzwerkeffekten bei privaten Finanzentscheidungen stellte er dann dar, wie sich der Kundenwert aus Geldanlage-Potential x Viralität (sprich der Eignung als Weitererzähler) zusammensetzt. Interessant bei der Untersuchung ist die Analyse, welche Personen relevanten Einfluss als Weitererzähler und -empfehler haben. Hier stehen nicht Bank, Berater oder Social Media an erster Stelle, sondern Partner, Familie, Freunde, Kollegen und allen voran die Top Geldanlage-Kunden selbst.

Danach erläuterte Mark Leinemann alias MR. WOM mögliche Strategieoptionen von Word of Mouth Marketing am Beispiel der Markteinführung der neuen Bertolli Olivenöl-Sprays, bei der über eine Word of Mouth Kampagne der Mundpropaganda-Plattform Kjero die relevanten Earned Media Touchpoints besetzt wurden.

Case-Kjero

Im zweiten Teil seiner Session zeigte Mark Leinemann, wie spielerische Markenerlebnisse zur Word of Mouth Verbreitung beitragen können – sei es nun zur Vertiefung des Produkt-Involvements, als Gesprächsstarter oder zur Verstärkung des Wow Erlebnisses für Kunden.

Play

Bild: Axel Pähler (THX!) via Wikimedia Commons

Der Marketing und Vertriebsberater Muharrem “Mucca” Sahin zeigte dann, wie man das alte Kinder-Spiel Schnick Schnack Schnuck (auch unter dem Namen Schere-Stein-Papier oder Ching Chang Chong bekannt) nutzen kann, um spielerische Erlebnisse für Marken und damit Word of Mouth zu erzeugen.

Die von Michael Scholten und Sahin gegründete aSSSociation – “imaginärer Weltverband” für Schnick Schnack Schnuck – spielt dabei eine wesentliche Rolle und setzt ebenfalls auf Mund-zu-Mund-Marketing.

Schnick-Gaffel

Der Verband organisiert monatlich in Köln Weltmeisterschaften, unterstützt u.a. von der Brauerei Gaffel Kölsch, bei der die Spieler unter “Kampfnamen” um Punkte und Titel wetteifern. Die Wettkämpfe sind ähnlich wie Boxkämpfe gestaltet, es gibt eine “Arena”, Ringrichter im Smoking, Trainer (“Mental Coaches” genannt) und einpeitschende Sport-Moderatoren, die live das Geschehen kommentieren.

Damit auch das Publikum mitmachen kann und um das Spielerlebnis emotionaler zu gestalten, gibt die aSSSociation mit den “Muccarones” ein eigenes Spielgeld heraus. Mit dieser Währung kann gewettet werden und auch “korrumpiert” werden – etwa indem man versucht andere Spieler oder deren Trainer zu bestechen. Die gewonnenen “Muccarones” dienen dann den Spielern zum “Einkauf” in die monatlichen Weltmeisterschaften.

Spielgeld1

Mit Erfolg für die Sponsoren: Die “aSSSociation Fight Nights” bringen mehr Frequenz und damit Umsatz in die Gaffel Kölsch Gaststätten und Image wie Involvement der Marke bei der jüngeren Zielgruppe werden gestärkt.

 

Die 1. Frankfurter Lokalmeisterschaften im Schnick Schnack Schnuck

Ab 21 Uhr konnten die WOMMup Teilnehmer dann live in der Schnick Schnack Schnuck “Fight Night” miterleben, wie Word of Mouth durch spielerische Markenerlebnisse entsteht. Sogar die anwesende Lokalpresse konnte der Versuchung nicht widerstehen und spielte mit.

Ein paar Impressionen haben wir in diesem Animoto-Video zusammengestellt:

Weitere Bilder finden sich auf der Google+ Seite des WOMMups.

Danksagung und Feedback

Dirk Engel und Mark Leinemann danken den Teilnehmern für den stimmungsvollen Abend und das rege Interesse. Unser Dank geht auch an die Unterstützer des WOMMups Frankfurt: Die aSSSociation und die WOM Plattform Kjero.com.

Wir sind überwältigt vom Feedback auf unseren WOMMup FFM – wommigsten Dank dafür:

Herzlichen Dank den Veranstaltern! Der Abend war überaus anregend in Sachen Marketing Know-How und sehr aufregend was Schnick-Schnack-Schnuck betrifft! Klasse Theorie-Praxis-Brücke um WOM eindrücklich zu erleben! WOMMup Teilnehmerin Karin Junggeburth.

Vielen Dank für die gelungene Veranstaltung und die im wahrsten Sinne des Wortes spielerische Vermittlung von Word-of-Mouth Marketing. Information mit Spaß und Involvement präsentiert, das prägt sich ein! WOMMup Teilnehmerin Annette Schmidt.

Auch der Presse  scheint es gefallen zu haben, wie die Berichte der Welt (Region Frankfurt) von Kathrin Rosendorff (alias Karla Kolumna) und der Frankfurter Neuen Presse von Thorben Pehlemann (alias Ghostwriter) zeigen:

FNP-MRWOM

Quelle: Zeitungsausschnitt der FNP vom 22.11.2013

Das tolle Feedback unserer Gäste motiviert uns natürlich für weitere WOMMups im nächsten Jahr. Weitere Kommentare hier im Blog sind herzlich willkommen.

 

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